News aus Weiterbildung und Personalentwicklung (Auszug)

EU-Kommission: Bessere Bildung gegen Arbeitslosigkeit
Europa braucht bessere Bildungssysteme, damit die Wirtschaft wächst und die Arbeitslosigkeit sinkt. Dies belegt die neueste Ausgabe der jährlichen OECD‑Studie »Bildung auf einen Blick«, die auch 21 EU-Mitgliedstaaten abdeckt. »Europa kann es sich nicht leisten, bei der allgemeinen und beruflichen Bildung ins Hintertreffen zu geraten. Die Bildungssysteme weiter zu verbessern, ist eine der entscheidenden Aufgaben für die Zukunft und das zentrale Instrument, um in Europa wirtschaftlichen Erfolg und sozialen Zusammenhalt zu gewährleisten«, sagte die EU-Kommissarin für Bildung, Kultur, Mehrsprachigkeit und Jugend, Androulla Vassiliou.
(erstellt am: Tue, 07 Sep 2010 13:02:38 +0000)

Umfrage: Frauen finanzieren Weiterbildung häufiger aus eigenen Mitteln als Männer
Weiterbildung stärkt Unternehmen und Mitarbeiter - Nur jeder zweite Befragte will durch Weiterbildung die Karriere anschieben. Die Ergebnisse der repräsentativen Umfrage »Karriere und Weiterbildung« unter mehr als 2.000 Personalern und Mitarbeitern aus den produzierenden Gewerben und des Dienstleistungssektors in Deutschland, durchgeführt von der Management Circle AG, wurden aktuell in Eschborn präsentiert. Die umfassende empirische Studie beschäftigt sich mit der Bedeutung und den Herausforderungen der Weiterbildung in Deutschland sowohl aus Unternehmens-, wie auch aus Mitarbeitersicht.
(erstellt am: Tue, 07 Sep 2010 10:55:21 +0000)

DIN ISO 29990: Managementsystem für die Aus- und Weiterbildung
Der Standard richtet sich an alle Arten von Bildungsträgern vom Einzeltrainer bis zur Universität. Das neue Managementsystem für Einrichtungen der Aus- und Weiterbildung ISO 29990 wurde einstimmig angenommen und am 1. September 2010 veröffentlicht. Noch im Monat September erfolgt die Veröffentlichung der deutschen Fassung als DIN ISO 29990. Es ist ein Qualitätsmanagementsystem und zugleich ein Servicestandard, der den Lernprozess in den Mittelpunkt stellt.
(erstellt am: Tue, 07 Sep 2010 10:36:41 +0000)

DVV schaltet Online-Community für Analphabeten frei
Soziales Netzwerk »AlphaVZ« vernetzt Erwachsene, die lesen und schreiben lernen wollen. Pünktlich zum morgigen Weltalphabetisierungstag hat der Deutsche Volkshochschul-Verband (DVV) die Online-Community »AlphaVZ« ins Web gestellt. Per Mausklick können sich hier Menschen, die erst als Erwachsene lesen und schreiben lernen, miteinander vernetzen. Das viel zitierte Web 2.0 ist damit auch für so genannte funktionale Analphabeten nutzbar.
(erstellt am: Tue, 07 Sep 2010 08:14:51 +0000)

Wanderungsbilanzen deutscher Metropolen: Der Wettbewerb um kluge Köpfe nimmt zu
Bilanz bei den arbeitsplatzbezogenen Wanderungen: Hochqualifizierte zieht es besonders nach Hamburg, München und Bremen. Lediglich vier der deutschen Großstädte mit mehr als 500.000 Einwohnern weisen Nettoabwanderungen auf: im Westen Dortmund und Essen, im Osten Dresden und Leipzig. Hamburg, München und Bremen schneiden im Wettbewerb um die klügsten Köpfe besonders gut ab, zeigt eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Die IAB-Arbeitsmarktforscherinnen Tanja Buch, Silke Hamann und Annekatrin Niebuhr analysieren darin neben reinen Wohnortverlagerungen auch die Wanderungsströme mit gleichzeitigem Wohnort- und Arbeitsortwechsel in den Jahren 2000 bis 2007.
(erstellt am: Mon, 06 Sep 2010 11:01:31 +0000)

Lebenslanges Lernen: Deutschland darf nicht Mittelmaß bleiben
Kommentar von Prof. Dr. Ada Pellert, Präsidentin der Deutschen Universität für Weiterbildung, zu den Ergebnissen des »Europäischen Index Lebenslanges Lernen«. Die Bedingungen für Lebenslanges Lernen sind in Deutschland nur Mittelmaß. Das ist ein Ergebnis der europäischen Bildungsstudie »European Lifelong Learning Index« der Bertelsmann Stiftung. Ein internationales Expertenteam stellte dafür erstmals Daten über Lebenslanges Lernen in Europa auf eine vergleichbare Grundlage. Ergebnis: Für Schulen und Hochschulen wird in Deutschland relativ wenig Geld investiert. Auch die Teilnahmequoten und das finanzielle Engagement von Unternehmen für die betriebliche Weiterbildung liegen nur im Mittelfeld.
(erstellt am: Mon, 06 Sep 2010 10:26:30 +0000)

Gute Wissenschaft und gute Arbeit zwei Seiten einer Medaille
GEW stellt »Templiner Manifest« vor. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) macht sich gemeinsam mit jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern für berechenbare Karrierewege und bessere Arbeitsbedingungen in Hochschule und Forschung stark. Das ist die zentrale Aussage des »Templiner Manifests« ,das die Bildungsgewerkschaft am Montag als Ergebnis ihrer Wissenschaftskonferenz „Traumjob Wissenschaft“ während einer Pressekonferenz in Berlin vorgestellt hat. »Gute Lehre und Forschung sowie gute Arbeitsbedingungen und berufliche Perspektiven sind zwei Seiten einer Medaille«, heißt es in dem Papier.
(erstellt am: Mon, 06 Sep 2010 10:12:54 +0000)

Bei jedem elften Paar hat die Frau den höheren Bildungsabschluss
Der Anteil der Paare mit niedrigem Bildungsstand beträgt lediglich 14%. Bei 9 Prozent der Paare in Deutschland hat die Frau einen höheren Bildungsabschluss als der Mann. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Weltbildungstag am 8. September 2010 mit. Bei den meisten Paaren (61%) verfügen beide Partner über einen gleichen oder ähnlichen Bildungsabschluss; bei 30 Prozent der Paare hat der Mann einen höheren Bildungsabschluss als die Frau. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse des Mikrozensus 2009, der größten jährlichen Haushaltsbefragung in Europa. Analysiert wurden hier Ehepaare und nichteheliche Lebensgemeinschaften, bei denen beide Partner Angaben zu ihrer Bildung machten.
(erstellt am: Mon, 06 Sep 2010 06:20:53 +0000)

Rheinland-Pfalz: SPD und DGB stehen für Stärkung der Weiterbildung ein
Gemeinsame Weiterbildungskonferenz von SPD und DGB Rheinland-Pfalz. Die Sicherung des Fachkräftepotentials für die Zukunft muss auch durch eine Stärkung der beruflichen Weiterbildung erfolgen; dies forderten der SPD-Landesvorsitzende, Kurt Beck, Ministerpräsident, und der DGB-Landesvorsitzende, Dietmar Muscheid auf der gemeinsamen Weiterbildungskonferenz »Weiterbildung weiterdenken« des DGB Rheinland-Pfalz und dem SPD-Landesverband Rheinland-Pfalz gestern in Mainz. Beck und Muscheid betonten die elementare Rolle der beruflichen und betrieblichen Weiterbildung für die Zukunftsfähigkeit der Unternehmen und die Arbeitsplatzsicherung.
(erstellt am: Sun, 05 Sep 2010 05:09:15 +0000)

Studie: Das Weiterbildungsverhalten hessischer Betriebe 2009
Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel - Hessen 2009 (Verfasser: Oliver Nüchter, M.A. und Prof. Dr. Alfons Schmid. In den Betriebspanel‐Reports der vergangenen Jahre wurde eine tendenzielle Zunahme sowohl von betrieblicher Weiterbildungsbeteiligung (wie viele Betriebe fördern Weiterbildungsmaßnahmen?) als auch der Weiterbildungsintensität (wie viele Beschäftigte werden gefördert?) in Hessen konstatiert. Leitfrage des aktuellen Reports ist, inwieweit diesem erhöhten Weiterbildungsbedarf auch in den Zeiten der Wirtschaftskrise (Referenzzeitraum der Befragung war das erste Halbjahr 2009) Rechnung getragen wird.
(erstellt am: Sat, 04 Sep 2010 05:34:48 +0000)

Professionelle Schlüsselkompetenzen von ErwachsenenbildnerInnen
Eine neue Systematisierung der Schlüsselkompetenzen von ErwachsenenbildnerInnen zielt auf mehr Transparenz und Vergleichbarkeit auf europäischer Ebene. Breites Tätigkeitsspektrum von ErwachsenenbildnerInnen: ErwachsenenbildnerInnen zählen zu den SchlüsselakteurInnen im Bereich des Lebenslangen Lernens. Die Aufgaben reichen dabei von Lernprozessgestaltung über Programmentwicklung und Finanzverwaltung bis hin zu Marketing und Anwendung modernen Informations- und Kommunikationstechnologien. Trotz dieser Bandbreite an Tätigkeiten ist die Frage nach allgemein gültigen Schlüsselkompetenzen von ErwachsenenbildnerInnen immer wieder ein Thema in der Professionalisierungsdebatte.
(erstellt am: Thu, 02 Sep 2010 09:22:13 +0000)

BAuA: Informationen zur Arbeitswelt im Überblick 2010
Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin legt neue Broschüre »Arbeitswelt im Wandel: Zahlen - Daten - Fakten 2010« vor. Rund 47 Prozent der Bevölkerung in Deutschland war 2008 erwerbstätig. Durch Arbeitsunfähigkeit verlor die deutsche Volkswirtschaft etwa 78 Milliarden Euro an Bruttowertschöpfung. 765 Beschäftigte erlitten 2008 einen tödlichen Arbeitsunfall. Diese und viele andere gut aufbereitet Zahlen enthält die Broschüre »Arbeitswelt im Wandel«, die die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) jetzt herausgegeben hat. Mit Zahlen, Daten und Fakten informiert die aktuelle Ausgabe 2010 kompakt und übersichtlich über wichtige und aktuelle Aspekte der heutigen Arbeitswelt.
(erstellt am: Thu, 02 Sep 2010 06:15:39 +0000)

BBB-Analyse (August 2010): Förderung der beruflichen Weiterbildung stagniert
Die Zahl der Eintritte in geförderte Qualifizierungsmaßnahmen der BA stieg im August leicht um ca. 6 Prozent. Der Teilnehmerbestand allerdings sank erneut um fast 3 Prozent. Die deutliche Erholung der deutschen Wirtschaft wirkt sich weiter positiv auf den Arbeitsmarkt aus. Dank der guten Auftragslage hat sich die Situation auf dem deutschen Arbeitsmarkt im Spätsommer weiter entspannt. Wegen der Werks- und Sommerferien fiel der Rückgang allerdings weitaus moderater aus als in den Vormonaten.
(erstellt am: Wed, 01 Sep 2010 06:03:17 +0000)

Studie: Dem Ruhrgebiet gehen die Akademiker aus
Nach einer Meldung der WAZ. Im Ruhrgebiet werden künftig weniger Akademiker arbeiten. Das zeigt eine noch unveröffentlichte Studie der Wirtschaftsberatung PriceWaterhouseCoopers, die den Zeitungen der WAZ-Gruppe vorliegt (Mittwochausgabe). Ein Grund für den Schwund der Hochqualifizierten sei das bundesweite Image der einstigen Kohle- und Bergbau-Region. Das bedeute aber nicht, dass die »Lichter am Wirtschaftsstandort ausgehen«, betont der Leiter der Essener Niederlassung, Lutz Granderath. »Hier wird weiter auf hohem Niveau produziert werden.«
(erstellt am: Wed, 01 Sep 2010 05:40:24 +0000)

Fachkräftemangel: Northern Business School fördert Studium ohne Abitur
Studenten müssen nicht auf ihre Berufstätigkeit verzichten, um sich ihren Akademikertraum zu erfüllen. - Die Northern Business School (NBS) unterstützt den Abbau der Zugangshürden zur Hochschulausbildung für Berufstätige in Deutschland. Dazu bieten die Hamburger die Möglichkeit, mit persönlicher Berufserfahrung oder einer staatlichen Hochschulzugangsprüfung die Berechtigung für ein staatliches Hochschulstudium zu erlangen. Mit diesem Angebot möchte die NBS zur Stärkung der Hamburger Wirtschaft beitragen. Denn bis 2020 wird die Zahl der Abiturienten und potentieller Studienanwärter um fast sechs Prozent schrumpfen. So haben es deutsche Wirtschaftsunternehmen immer schwerer, akademischen Nachwuchs zu rekrutieren.
(erstellt am: Tue, 31 Aug 2010 09:21:31 +0000)

Studie: Pendeln kostet Zeit und Nerven
Eine Studie zeigt, dass weltweit jeder fünfte Arbeitnehmer für die Fahrt zum und vom Arbeitsplatz mehr als 90 Minuten täglich aufwendet. Die Folgen sind körperliche Leiden, hohe Kosten und Luftverschmutzung. Flexible Arbeitsplatzlösungen könnten zur Lösung des Problems beitragen. Beschäftigte in Deutschland brauchen für ihren Weg zur Arbeit durchschnittlich 21,2 Minuten täglich. Im internationalen Vergleich (im Schnitt fast 25 Minuten für den einfachen Weg zur Arbeit) schneiden sie damit gut ab. Nur die Nordamerikaner (USA und Kanada mit jeweils 16,3 Minuten) und Spanier (21,1 Minuten) benötigen noch weniger Zeit für den Arbeitsweg. Am längsten unterwegs sind die Beschäftigten in China und Japan; dort hat fast jeder Dritte einen Weg von über 90 Minuten am Tag. In Deutschland fahren nur 16 Prozent der Pendler mehr als eineinhalb Stunden täglich, weltweit ist es ein Fünftel der Arbeitnehmer. Das sind Ergebnisse einer Umfrage von Regus in 75 Ländern unter 15.000 Beschäftigten.
(erstellt am: Tue, 31 Aug 2010 07:25:55 +0000)

Lebensbegleitendes Lernen: Dänemark liegt im EU-Vergleich an der Spitze
Bertelsmann Stiftung legt mit ELLI den ersten europäischen Index zum Lebenslangen Lernen vor – Deutschland im EU-Vergleich im Mittelfeld – Schwächen bei formaler Bildung – Mangel an Hochschulabsolventen beeinträchtigt die Innovationsfähigkeit. Beim Lebenslangen Lernen sind die Dänen in Europa spitze, Deutschland landet hingegen im Vergleich der 27 EU-Staaten vor allem wegen Schwächen bei der formalen Bildung nur im Mittelfeld. Das geht aus dem neuen »European Lifelong Learning Index« (ELLI) der Bertelsmann Stiftung hervor. Ein internationales Expertenteam hat ihn nach einem kanadischen Vorbild in den vergangenen zwei Jahren erarbeitet und damit die Daten über lebenslanges Lernen in Europa erstmals auf eine vergleichbare Grundlage gestellt.
(erstellt am: Mon, 30 Aug 2010 09:21:37 +0000)

Weiterbildungsförderung: Nordrhein-Westfalen will Bildungsscheck weiter ausbauen
NRW kündigt Sonderprogramm »Qualifizierung und Innovation zur Fachkräftesicherung im Mittelstand« an. Zu Forderungen aus Teilen der Wirtschaft, dem Fachkräftemangel verstärkt über weitere Zuwanderung zu begegnen, erklärte Nordrhein-Westfalens Arbeits- und Integrationsminister Guntram Schneider vergangene Woche in Düsseldorf: »Wenn jetzt bei anziehender Konjunktur die Unternehmen wieder mehr Fachkräfte brauchen, dann fällt das nicht vom Himmel.« Angesichts des demographischen Wandels sei diese Entwicklung schon seit Jahren absehbar gewesen. »In Deutschland haben rund 15 Prozent der jungen Erwachsenen zwischen 20 und 29 Jahren keinen Berufsabschluss. Klar, dass sie nun als Fachkräfte fehlen«, sagte Schneider. Hinzu komme, dass auch die Beschäftigungsquote von Älteren und Frauen noch steigerungsfähig sei, wenn entsprechende Rahmenbedingungen in den Betrieben gegeben seien.
(erstellt am: Mon, 30 Aug 2010 09:04:15 +0000)

Beschäftigung: Schlechte Arbeitsbedingungen - Ballast fürs ganze Leben
Schlechte Arbeitsbedingungen beeinträchtigen das ganze Leben: Wer einen körperlich anstrengenden Job hat, wird in der Folge häufiger arbeitslos, muss meist früher aus dem Beruf ausscheiden und hat in der Regel auch eine niedrigere Rente. Beschäftigte, die bei der Arbeit körperlichen und seelischen Belastungen ausgesetzt sind, halten nicht so lange durch wie andere. Die Forscher Falko Trischler und Professor Ernst Kistler haben die Lebensläufe von Beschäftigten über einen Zeitraum von 25 Jahren untersucht, um die Spätfolgen schlechter Arbeitsbedingungen zu identifizieren. Die Wissenschaftler vom Internationalen Institut für Empirische Sozialökonomie (Inifes) belegen in ihrer Studie: Wer 1985 sein Geld in einem physisch anstrengenden Beruf verdiente, musste sich häufig vorzeitig aus dem Arbeitsleben verabschieden. Unter den Schwerarbeitenden der 1980er-Jahre, die 2001 zwischen 55 und 65 Jahre alt waren, lag der Frührentner-Anteil bei 58 Prozent. Bei den zuvor weniger Geforderten war die Quote 20 Prozentpunkte niedriger.
(erstellt am: Mon, 30 Aug 2010 08:23:16 +0000)

DIPF: Überarbeitetes Online-Glossar zum deutschen Bildungswesen veröffentlicht
Das neue Nachschlagewerk der Kultusministerkonferenz ist jetzt in zwei Sprachen auf dem Deutschen Bildungsserver verfügbar. Der Deutsche Bildungsserver präsentiert jetzt auf seinem Portal die neue Fassung des Glossars der Kultusministerkonferenz (KMK) zum Bildungswesen in Deutschland. In dem Online-Nachschlagewerk finden sich deutsche und englische Erläuterungen zu 128 Fachbegriffen – von A wie Abendgymnasium bis Z wie Zweiter Bildungsweg. Damit stellt der Deutsche Bildungsserver seinen nationalen und internationalen Nutzerinnen und Nutzern ein weiteres wichtiges Instrument zur Recherche zur Verfügung. Der Deutsche Bildungsserver ist ein Gemeinschaftsservice von Bund und Ländern und wird im Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) koordiniert.
(erstellt am: Mon, 30 Aug 2010 06:46:53 +0000)

Erwerbstätigkeit im Alter hängt vom Beruf ab
Altersübergangs-Report: Ausdifferenzierung der Erwerbschancen vor allem nach dem 60. Lebensjahr, in einigen Berufen aber schon früher. Wer wie lange im Alter arbeitet, hängt vom Beruf ab. Vor allem ab dem 60. Lebensjahr unterscheiden sich die Chancen deutlich: Während Personen in manuellen Berufen wie Bauarbeiter oder Industriemechaniker diese überdurchschnittlich häufig nicht mehr ausüben (können), arbeiten Manager und Professionen wie Ärzte, Richter und Wirtschaftsprüfer meist bis 65. Wer als Rentner noch erwerbstätig ist, geht hauptsächlich einfachen Dienstleistungstätigkeiten für einen Zuverdienst nach, beispielsweise im Wachschutz oder in der Gebäudereinigung. Das zeigt eine aktuelle Studie des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen zur Erwerbstätigkeit im Alter.
(erstellt am: Wed, 25 Aug 2010 22:00:00 +0000)

BWL-Fernunterricht: 52 Kurse im Vergleich
Stiftung Warentest: Viele Bildungseinrichtungen bieten keine oder nur wenig Präsenzveranstaltungen an. Neben dem Job Betriebswirt werden - Fernunterricht macht’s möglich. Aber: Welcher Kurs ist für wen der richtige? Die Stiftung Warentest hat 52 Lehr- und Studiengänge von 18 Anbietern verglichen. Die wichtigsten Ergebnisse: Es gibt Kurse, die besonders preisgünstig oder besonders kurz sind, zusätzliche Leistungen wie Präsenzveranstaltungen sind oft Mangelware und nicht jedes Zeugnis oder Zertifikat ist gleich aussagekräftig.
(erstellt am: Thu, 19 Aug 2010 07:30:27 +0000)

Bundesregierung will gegen Bildungsarmut vorgehen
Nach einer Meldung des Deutschen Bundestages. Die Bundesregierung will mit dem Bundesprogramm »Lokale Bildungsbündnisse« Kinder fördern, die von Bildungsarmut bedroht sind. Das schreibt sie in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zur Qualitätsverbesserung im Bildungswesen. Das Bundesprogramm befände sich derzeit in der Phase der Konzeptionierung und Planung, heißt es darin. Die Bundesmittel sollten für zusätzliche außerschulische Bildungsmaßnahmen zur individuellen Förderung von Kindern im Grundschulalter verwendet werden.
(erstellt am: Wed, 18 Aug 2010 13:20:17 +0000)

Qualifizierung von älteren Mitarbeitern: Chefsache
Der demografische Wandel führt in den nächsten Jahren zu einem steigenden Fachkräftemangel in der deutschen Wirtschaft. Für Unternehmen wird es noch bedeutsamer, ihre Beschäftigten betrieblich weiterzubilden und auch vermehrt Ältere einzustellen. Der demografische Wandel bezeichnet die Tatsache, dass die Zahl der jüngeren Menschen in der Gesellschaft insgesamt abnimmt, während die Zahl der Älteren steigt. Die Auswirkungen dieser Entwicklung sind bereits heute erkennbar. So ist beispielsweise die Zahl der Schulabgänger rückläufig. Im Osten Deutschlands wird 2011 nur noch die Hälfte des Jahrgangs von 2005 die Schulen verlassen. In den westlichen Bundesländern sind es 2018 nur etwa 90 Prozent des Niveaus von 2005. Das Potenzial an Erwerbspersonen wird nach heutigem Stand bis zum Jahr 2050 um rund 20 Prozent zurückgehen.
(erstellt am: Tue, 17 Aug 2010 14:12:57 +0000)

BA: KMU-Qualifizierungsverbünde erfolgreich
Personalvorstand der Vattenfall Europe AG, Udo Bekker, Lenkungskreismitglied der Initiative für Beschäftigung! (IfB!) und Raimund Becker, Vorstand der Bundesagentur für Arbeit (BA), bilanzieren ein Jahr »Qualifizierungsverbünde für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU)« – eine gemeinsame Kooperation zur Sicherung von Beschäftigung und Bekämpfung des Fachkräftemangels. Es gibt verschiedene Möglichkeiten dem drohenden Fachkräftemangel zu begegnen. »Wir müssen alle Register ziehen und Potenziale ausschöpfen«, beschreibt Raimund Becker die für viele Unternehmen in Deutschland sich zuspitzende Situation. »Neben hochqualifizierten Arbeitnehmern aus dem Ausland und der weiterhin guten Qualifizierung von Arbeitslosen sieht er auch die Weiterbildung von bereits beschäftigten Arbeitnehmern als passende Antwort auf den Fachkräftemangel. »Viele Menschen arbeiten schon lange in Ihrem Unternehmen, haben häufig viel Verantwortung, könnten aber mit Sicherheit noch einiges mehr für sich und das Unternehmen erreichen, wenn sie zu Fachkräften qualifiziert würden.« Auch Vorurteilen verschiedener Betriebe, dass Qualifizierungen eine hohe finanzielle Belastung durch u.a. die Ausfallzeit des Mitarbeiters mit sich bringen, erteilt das BA-Vorstandsmitglied eine Absage: »Mittlerweile gibt es viele gute Angebote, die berufsbegleitend realisiert werden können, ohne u nnötige Ausfallzeiten zu provozieren. Und genau hier setzen wir mit unserem Projekt an«.
(erstellt am: Tue, 17 Aug 2010 11:52:26 +0000)

Quelle: BildungsSPIEGEL - Fachportal für Weiterbildung und Personalentwicklung